Andreas von Rétyi

Muslime gegen Christentum:
»Europa muss wiedererobert werden«

Imam Mundhir Abdallah von der Kopenhagener Masjid-Al-Faruq-Moschee hat es unlängst unverblümt ausgesprochen: »Der Dschihad erfordert die muslimische Invasion und die Eroberung Europas«. Unsere sonst so wachen Leitmedien schweigen sich dazu aus.

»Hilfsbedürftige Flüchtlinge oder Invasionsarmee?« Diese Frage spaltet bekanntlich unsere Gesellschaft. Wer allerdings das nun in Europa vorhandene Potenzial für eine Eroberung nicht erkennen will, sollte sich gut anhören, welchen Ton der Kopenhagener Imam Mundhir Abdallah anschlägt. Vorweg gesagt, seine Worte müssten eigentlich jedermann wachrütteln, denn sie lassen keinen Zweifel an der erschreckenden Intention: »Die Endlösung des Problems der Levante – nach Etablierung des Kalifats und der Eliminierung des Judentums – wird durch die Eroberung Europas erreicht.« Diese Botschaft teilte der Imam bereits im Jahr 2017 per Video mit.

Doch erst jetzt wurde sie vom Middle East Medien-Forschungsinstitut (MEMRI) übersetzt und veröffentlicht, gerade 1 Woche nachdem Abdallah wegen einer Hassrede angeklagt wurde, in der er wiederholt zur Tötung von Juden aufgerufen hatte. Im aktuell in Umlauf gebrachten Video legt er nun seinen Plan dar, der nötig sei, um das Versprechen des Propheten Mohammed zu erfüllen: »Europa muss wieder gestürmt werden, die Geschichte muss sich wiederholen«. Schließlich müsse Allahs Gesetz in der ganzen Welt installiert werden. Und so ruft Abdallah zu einem neuen Eroberungsfeldzug auf. »Wir müssen neue Ottomanen haben, die in den Balkan einfallen.« Solche Ansprüche sind zwar alles andere als unbekannt, nur werden sie immer bedrohlicher, da immer realer.

Wohin die Karawane zieht

Im Jahr 2015 erklärte der deutsche IS-Kämpfer Christian Emde gegenüber dem Publizisten Jürgen Todenhöfer: »Wir werden Europa erobern und jeden töten, der nicht zum Islam konvertiert … Christen und Juden bleibt die Wahl, zu konvertieren, ein Schutzgeld zu bezahlen oder durch das Schwert umzukommen.« Überzeugende Argumente. Und in der Zwischenzeit haben unsere politischen Buntfernseher alle Tore sperrangelweit geöffnet, um eine hilfsbedürftige Invasionsarmee nach Europa einzulassen.

Der international bekannte Nahost-Kenner Professor Dr. Efraim Karsh nimmt eine sehr kritische Haltung zur Massenmigration nach Europa ein. Die Bezeichnung »Flüchtlinge« lehnt er kategorisch ab, Karsh spricht von muslimischen Einwanderern. Und auch er betont: »Der Islam strebt die Weltherrschaft an […] Moslems kommen nach Europa, um es zu erobern.« Denn im Gegensatz zum Christentum sei diese Religion auf Expansion ausgelegt. Daher auch die fehlende Integrationsbereitschaft.

Internationale Medien und Politiker allerdings belügen uns seit Jahrzehnten dreist über den Islam, so der israelische Experte. Da gehört dann auch schon einiges an frechster Verbal-Akrobatik dazu, jeden Kritiker der Massenmigration als Rechtspopulisten und Antisemiten zu brandmarken. Typische Doppelmoral à la Soros-Diktion. Nur wenige Worte von Imam Abdallah legen bereits offen, wohin die Karawane ziehen soll. Sobald die Muslime die Gewalt zurückgewonnen hätten, würden sie Israel sowie alle US-Basen in der Region »auslöschen« und »tilgen«. Und sie würden Europa im Sinne Mohammeds wieder überfluten – Rom, den Balkan und al Andalus, also die zwischen den Jahren 711 und 1492 von Muslimen beherrschten Teile der Iberischen Halbinsel.

Medienattacken gegen Muslime?

Zu seiner Hassrede gegen das Judentum kommentiert der Imam, kein Rassist zu sein. Dies habe »zu tun mit dem jüdischen Charakter und der Psyche, mit der kranken jüdischen Mentalität.« Abdallah, der selbst im Libanon lebt und Familie in Dänemark hat, sagte im vergangenen Jahr: »Die Politiker und Medien im Westen lassen nicht davon ab, den Islam und die Muslime zu attackieren. Ihre Propaganda hört nie auf. Muslime sind die wahren Opfer, nicht die anderen. Unsere Frauen werden angegriffen, unsere Moscheen niedergebrannt.« Auf die Perspektive kommt es eben an. Mit welcher Inbrunst westliche Medien und Politiker weithin die gar nicht so heimliche Invasion fördern, ja sie überhaupt erst möglich gemacht haben, das übersieht der Prediger großzügig.

Christliche Demokratie gegen Globalisierung

Nicht ganz Europa befindet sich im suizidalen Rausch. Als Fels in der Brandung positioniert sich bekanntlich vor allem der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Seine klare Haltung bestätigte er kürzlich auch in einer Ansprache auf dem Campus der Sommeruniversität von Bálványos im heutigen Rumänien.

Orbán setzt sich ein für eine Erneuerung Zentraleuropas als Bastion für eine »christliche Demokratie«, innerhalb derer ein Nationalstaat als Modell für die individuellen Länder dient, die auch kooperieren, um die europäische Kultur, die Menschen und ihre Werte zu schützen. Seine Idee lässt sich leicht nachvollziehen. Er sagt: »Es gibt Alternativen zur Globalisierung. Der Weg Zentraleuropas ist der Weg einer Allianz unabhängiger Nationalstaaten« und »Die Spitzen der EU sind inkompetent. Sie haben darin versagt, Europa vor der Migration zu schützen. Die europäische Elite hat versagt, und die Europäische Kommission ist ein Symbol dafür […] Wir müssen Ihnen zeigen, dass es eine Alternative zur liberalen Demokratie gibt. Diese Alternative nennt sich christliche Demokratie.«

Die fünf Pfeiler

Orbán prophezeit einen überfälligen Generationenwechsel: »Und was passiert, wenn die Elite der 68er abtritt? Dann werden wir an der Reihe sein. Die Generation von 1990 wird in der europäischen Politik ankommen: eine Generation von antikommunistischen Christen mit Nationalgeist. Vor 30 Jahren dachten wir, unsere Zukunft sei Europa. Nun sind wir Europas Zukunft.«

Zentraleuropa und das Karpathenbecken solle auf fünf Pfeilern stehen:

  1. Alle zentraleuropäischen Länder haben das Recht, ihre christliche Kultur zu schützen und eine von der EU erzwungene Multikultur abzulehnen.
  2. All diese Länder haben das Recht, ihr traditionelles Familienmodell zu schützen, alle Kinder sollten das Recht auf Mutter und Vater haben.
  3. Alle Länder haben das Recht, ihre wirtschaftlichen Hauptsektoren zu schützen.
  4. Alle Länder haben das Recht, ihre Grenzen zu schützen und Einwanderung abzulehnen.
  5. Alle Länder sollten das Recht haben, in der EU dem Prinzip zu folgen: eine Nation, eine Stimme.

Aus der liberalen Demokratie sei eine liberale Nicht-Demokratie geworden, so Orbán, der betont: »Wir Zentraleuropäer behaupten, dass es ein Leben nach der Globalisierung gibt.« Solche Feststellungen sind jedoch in den meisten EU-Ländern und in den USA nicht willkommen.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei Kopp Exklusiv.
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